Hilde Domin - Leben und Werk im Kontext ihrer Lebensgeschichte

Vortrag und Lesung

Hilde Domin gehört mit zu den bedeutenden deutschsprachigen Lyrikern. Wie viele jüdische Menschen musste sie vor den tödlichen NS-Häschern fliehen, lebte in vielen Ländern und kehrte 1953 nach Deutschland zurück. Santo Domingo, das ihr eine Heimat im Exil und Zeuge ihrer Geburtsstunde als Dichterin war, stand Pate für ihren selbst gewählten Künstlernamen: Domin. Das Deutsche war ihr nach wie vor Zuflucht, rettete sie, wie sie später erzählte, vor dem Selbstmord. Für ihre Gedichte wurde sie unzählige Male ausgezeichnet und geehrt. Hilde Domin verstarb 2006 in Heidelberg. Auf ihrem Grabstein stehen die Worte: „Wir setzten den Fuß in die Luft - und sie trug.“

Marion Tauschwitz, Jahrgang 1953, studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg. Vor ihrer Schriftstellertätigkeit arbeitete sie als Gymnasiallehrerin und Dozentin. Tauschwitz war engste Vertraute und Mitarbeiterin der Lyrikerin Hilde Domin (1909–2006), deren viel beachtete Biografie »Hilde Domin. Dass ich sein kann, wie ich bin« sie zu deren einhundertstem Geburtstag vorlegte. 2015 wurde sie von der Internationalen Autorinnenvereinigung als „Schriftstellerin des Jahres“ ausgezeichnet.

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