Boykott des Friedens: Zur Aktualität der Israel-Boykott-Kampagne

Protest gegen Israel's Gaza Blockade und das Aufbringen der sogenannte Gaza-Flotille 2010 (Foto: Takver/wicicommons - ursprünglich auf Flickr gepostet: Israel - Boycott, divest, sanction) Protest gegen Israel's Gaza Blockade und das Aufbringen der sogenannte Gaza-Flotille 2010 (Foto: Takver/wicicommons - ursprünglich auf Flickr gepostet: Israel - Boycott, divest, sanction)

Der Arbeitskreis gegen Antisemitismus und Antizionismus Mannheim e. V. und das Jugendkulturzentrum FORUM laden am Donnerstag, dem 7. Februar 2019, zur Veranstaltung "Boykott des Friedens: Zur Aktualität der Israel-Boykott-Kampagne" ein. Referieren und diskutieren wird Sebastian Mohr, Politikwissenschaftler und Mitarbeiter des Internationalen Instituts für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (IIBSA).

Der im Juli 2005 publizierte »Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft zu Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS)« gilt als zentraler Referenzpunkt für die derzeit wohl weltweit aktivste antiisraelische Kampagne. Die dort festgeschriebenen zentralen Forderungen bedrohen in ihrer Konsequenz die Existenz des jüdischen Staates. BDS wirbt für umfassende akademische, kulturelle und wirtschaftliche Boykotte sowie für eine politische Isolation Israels. Im Zusammenhang mit BDS-Aktionen kommt es immer wieder auch zu antisemitischer Gewalt in Wort und Tat gegen politische Gegner*innen.

Der Vortrag wird die Entstehung und Strategien der BDS-Kampagne beleuchten und einen Überblick über die vermehrten BDS-Aktivitäten im deutschsprachigen Raum geben. Schließlich soll der Frage nachgegangen werden, weshalb eine auf hetzerische Rhetorik und sog. moralische Erpressung setzende Kampagne vor allem im linken politischen und zivilgesellschaftlichen Spektrum sowie insbesondere im Kulturbetrieb in Westeuropa auf Sympathien stößt – und was wir dagegen tun können.

Sebastian Mohr (Berlin) ist Politikwissenschaftler und Mitarbeiter des Internationalen Instituts für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (IIBSA). Er engagiert sich im Projekt »Watch: Antisemitism in Europe«.

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