Die Brücke

April 1945. Sieben 16jährige Jungen stehen vor der Einberufung; die meisten Erwachsenen sind entsetzt – doch die Jungens sind aufgeregt, stehen sie doch vor dem Abenteuer Krieg. Nach einem Tag Grundausbildung werden sie abgestellt, eine an sich völlig unwichtige Brücke gegen die anrückenden Amerikaner zu verteidigen.

Wicki schuf mit beeindruckender Dramaturgie und starken Bildern unheimlich authentisch wirkende Filmeindrücke, denen sich der Zuschauer nicht entziehen kann: Eine komplexe Konstellation aus fehlgeleitetem Idealismus, Heldenwahn, Duckmäusertum und militärischem Irrsinn mit erschütternder Kompromisslosigkeit. DIE BRÜCKE ist einer der am meisten ausgezeichneten deutschen Nachkriegsfilme, auch international mit dem Golden Globe und einer Oscarnominierung.

BRD 1959. R: Bernhard Wicki. D: Folker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Frank Glaubrecht, Volker Lechtenbrink, Wolfgang Stumpf, Günter Pfitzmann. 103 Min. FSK: 12

Einführung: Ernst Gramberg

Im Rahmen der Filmreihe "Deutscher Nachkriegsfilm" (September 2018 - Januar 2019):

Belanglose Unterhaltung im deutschen Nachkriegsfilm? Heimatfilme und „Sissi“, wirklichkeits- und vergangenheitsvergessen? Nicht nur. Denn einige Filmemacher setzten sich auch in den 1950er Jahren mit der jüngsten deutschen Geschichte auseinander: Was war im Nationalsozialismus passiert? Wie wirkt das „Dritte Reich“ nach? Und was ist mit den ganzen Nazis passiert?

In Fortsetzung unserer letztjährigen Filmreihen zum nationalsozialistischen Propagandafilm und zu den Filmen exilierter deutscher Regisseure laufen von September bis Januar fünf Filme aus den 1950er Jahren, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen. Die Duckmäusertum, Heuchelei, Sinnlosigkeit und Unrecht thematisieren. Und die deutlich machen, dass diese Ideologie noch lange nicht überwunden ist.

https://www.cinema-quadrat.de/filmreihen-specials/deutscher-nachkriegsfilm/

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